Deutsche Schule St. Petersburg

Deutsch-Russische Begegnungsschule

Regionale Fortbildung „Inklusion-Modul II-Diagnostik“

„Allen Kindern gerecht werden kann man nur,
wenn man die Gerechtigkeit nicht mit Gleichheit verwechselt“
(Daniala Kobelt Neuhaus).

Wie verschieden die Schülerinnen und Schüler einer Klasse sein können, war jedem Teilnehmer der Fortbildung aus eigener Erfahrung bekannt. Die Frage war, wie kann man den individuellen Lernprozess unter Berücksichtigung der persönlichen Möglichkeiten optimieren. Zur Klärung dieses Problems waren kompetente Referenten vor Ort.

ReFo
Am ersten Tag der ReFo der ZfA zum Thema „Inklusion-Modul II-Diagnostik“ in London haben sich die Inklusionsbeauftragten und Sonderpädagogen der Ausslandsschulen aus Brüssel, Dublin, Genf, Den Haag, Toulouse, Kiew, London und Moskau mit dem Thema ADHS getroffen.

Den Teilnmehmern wurde deutlich gemacht, wie  ADHS entschteht und welche Faktoren zur Verfestigung von ADHS führen. Außerdem wurden Diagnosekriterien erklärt. Besonders wertvoll waren wirksame praxisorientierte Interventionen für den Unterricht. Die Maßnahmen, die ansonsten jedem Schüler hilfreich sein können, werden für die ADHS-Kinder zum Rettungsring bei einer Vielzahl von ablenkenden Faktoren.

Der zweite Schwerpunkt der Fortbildung war die pädagogische Diagnostik als unverzichtbares Werkzeug des Lehrers für den erfolgreichen Unterricht. Nur durch die Analyse des Lernprozesses mit Erschließung der Lernvoraussetzung und des Lernstandes eines Lernenden, kann man unter Berücksichtigung des Lernumfeldes sowie personalen und sozialen Faktoren Maßnahmen für zielgerichtetes individuelles Fördern ableiten.

Diagnostizieren, fördern und fordern als bewusstes, methodisches und kontrolliertes Handeln dienen der optimalen Anpassung der Unterrichtsinhalte an die Lernausgangslage von Schülern und müssen weiterentwickelt werden.

Anna Kotova,
Klassenleiterin der 4. Klasse
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