Deutsche Schule St. Petersburg

Deutsch-Russische Begegnungsschule

Inklusion an der DSP: Andersartigkeit als Bereicherung

Verschiedene Interessen, Bedürfnisse und Erfahrungen sind an unserer Schule Alltag. Die Kinder und Jugendlichen mit verschiedenen Erstsprachen und unterschiedlichem kulturellen Hintergrund lernen an der DSP miteinander und setzen sich im Verlauf der Schulzeit aktiv mit den jeweiligen Gemeinsamkeiten und Unterschieden auseinander. Das Leitbild der DSP begreift Heterogenität als Chance und sieht individuelle Förderung als eine Kernaufgabe der Schule.

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Genau mit dieser Aufgabe beschäftigte ich mich während einer Fortbildung der ZfA zum Thema „Inklusion. Konzeptentwicklung“, die im Januar an der Deutschen Schule Paris organisiert wurde. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus Brüssel, Dublin, Genf, Toulouse, London, Den Haag und Moskau thematisierten wir unsere Grundlagenwissen zur inklusiven Beschulung sowie zu den  Anforderungen und Standards für die Deutsche Auslandsschulen.

Die wertvollen Ratschläge der kompetenten Referenten, die kollegiale Unterstützung und das produktive Arbeitsklimas halfen mir den ersten Entwurf des Inklusionskonzeptes der DSP vorzubereiten.

Der Anfang ist gemacht!

Bezug nehmend auf dieses zusammengesetzte Inklusionkonzept und auf der Grundlage unserer sächlichen, räumlichen und personellen Voraussetzungen ist es momentan möglich, Kinder mit den Förderschwerpunkten „Lernen“ und „Emotionale und soziale Entwicklung“ zu unterrichten. Die gleiche Möglichkeit erhalten bei Bedarf auch Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf in den Bereichen „Sehen“ und „Hören“.

Die AG Inklusion beschäftigt sich weiter mit diesem Thema und setzt sich zum Ziel, das Konzept bis zum Ende des Schuljahres zu optimieren und die gesteckten Ziele im Bereich „Individuelle Förderung“ zu erreichen.

 

Anastasiya Loseva,
Leiterin der Arbeitsgruppe „Inklusion“

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